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Pietsch tritt zurück

Meldung vom 24.11.1998

Bad Hersfeld. Der vor wenigen Wochen neu eingesetzte Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, der Hagener Generalintendant Peter Pietzsch, hat seinen Vertrag wieder gelöst. In einem Schreiben an den Hersfelder Bürgermeister Hartmut Boehmer (parteilos) wirft Pietzsch dem Bürgermeister vor, sich zu stark in seine Aufgaben einzumischen. Er sehe keinen Spielraum, „die Intendanz im wohlverstandenen Interesse der Festspiele „wahrzunehmen", so Pietzsch wörtlich. Bürgermeister Boehmer wies die Beschuldigungen als aus der Luft gegriffen" und „völlig abwegig" zurück. Ihm fehle jegliches Verständnis für die unglaubliche und die Stadt brüskierende Entscheidung von Pietzsch. Nach dem Staatsminister für Kultur, der die Hersfelder Festspiele als „Lachnummer des deutschen Feuilletons" bezeichnet hatte, füge nun auch Pietzsch den Festspielen schweren Schaden zu. Erst am vergangenen Donnerstag hatte der Hagener Intendant seinen Dienstvertrag unterschrieben; um einen Tag später telefonisch abzusagen. Trotz allem aber, so der Bürgermeister, seien die Festspiele 1999 nicht gefährdet: Das Musical „Evita" etwa sei bereits ausverkauft. Pietzsch war erst vor wenigen Wochen kurzfristig zum Intendanten bestellt worden, nachdem Vorgänger Ingo Waszerka überraschend zurückgetreten war.

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© 1998, 1999 Christoph Käppeler

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